Klaus und Barbara

Das Jahr neigt sich dem Ende zu,
trägt altes Grau auf seinem Haupt.
Allein wirst du im Winter wandern,
ach, wär’ Geselligkeit erlaubt.
Sie pflückt am Weg vom Apfelbaum
den dürren Zweig,
doch Hoffnung hat sie kaum.
Träumt vom Gefährten,
der ihr begegnen möge,
den Weg dann mit ihr teilt.

Es sollte beider Festtag werden,
im Winter, wo sich Blicke trafen,
spät im Jahr, im Nebelgrau.
Der Zweig vom Apfelbaum,
wurde bald ihr Liebespfand,
erblühte in der Wintersonne,
erfüllte seinen, ihren Traum:
zu zweit, gemeinsam, Hand in Hand.

Ein Gedanke zu „Klaus und Barbara“

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