Morgenpost vom 30. Dezember 2016

chiliGuten Morgen!

Die Fanfare erklingt majestätisch: heute erhältst du die letzte Morgenpost für 2016! Einen Rückblick auf die täglichen Nachrichten erspare ich mir, weil ja ihre Strukturierung noch in den Kinderschuhen steckt. Ohne etwas vorwegnehmen zu wollen, ich bin allerdings gespannt, wie ich mich dazu heute in einem Jahr dazu äußern werde.

À apropos Schuhe -> Schuhbänder -> Erfolgsmeldung: Gestern nahm die Suche ein erfolgreiches Ende, aufgrund der richtigen Wahl des Geschäftes konnte ich diesen sogar verdoppeln. Timberland war das Zauberwort, welches mir schon am Mittwochabend eigefallen war, und so pilgerte ich gestern in die Filiale in der Goldschmiedgasse, wo ich schon so manchen Klassiker erstanden hatte. So löste ich da nicht nur das akute Problem, sondern auch eins für das kommende Frühjahr, wenn meine Mokassins wieder Saison haben, denn auch bei diesen hatte Rosi in ihrer Jugend ihr Unwesen getrieben.
Ende gut, alles gut! Heute stapft der Wolfi wieder in seinen Boots durch die Stadt, im frühen Neuen Jahr mache ich mich dann an die Reparatur der leichten Kavallerie (das ist ein etwas komplizierteres  Unterfangen), denn ein bisschen lange Bank darf schon sein, oder?

Aus der umfangreichen Zeitungslektüre wurde gestern nichts, denn anstatt dem iPad Neuigkeiten oder Wissenswertes zu entlocken, war Update des Betriebsystems angesagt, der die vorgesehene Lesezeit in Anspruch genommen hat. Also machte ich mich auf die Socken um alles Nötige für die Zubereitung des Silvestergulasch’ zu besorgen, einen Plan, den ich aus einem bestimmten Grund ausgeheckt hatte, auf den ich später zurückkommen werde. Der Einkauf erfolgte sozusagen konzertiert. Dagmar rief mich, sie erledigte ebenfalls gerade die ihren, aus den diversen Supermärkten an, informierte mich über diese und jene Aktion, bei der man unbedingt zuschlagen müsse, in Mengen, die ich ursprünglich nicht vorhatte zu verkochen, und, da bei ihr, wie wir wissen, Widerstand stets zwecklos ist, änderten sich meine Vorhaben ständig, da sie mir darüber hinaus auch auftrug, was ICH zu besorgen hätte. Business as usual, und daher steht am Herd mittlerweile ein Riesentopf, voll mit herzhaft-scharfem Gulasch, das mich in der ersten Woche im Neuen Jahr begleiten wird. Nicht zuletzt auch deshalb, weil beide, Dagmar und David, bereits vermeldeten, dass sie mich beim Verspeisen in der Neujahrsnacht nicht unterstützen würden.

Aber an der Idee, mich beim Zwiebelschneiden für meine Abendgeschichte inspirieren zu lassen, hielt ich eisern fest, war sie doch eminent wichtig (vor allem der kontemplative Vorgang des Zwiebelschneidens), mich auf meine den Tag beschließenden Aufgabe vorzubereiten. Meine Leben ist ja geprägt von scharfen Abenteuern, und diese wollte ich rekapitulieren und somit einen Rahmen schaffen, um der Welt nun meine längst fälligen Memoiren zu präsentieren. Mehr davon findest du auf meinem Blog.

Was der neue Tag bringt: Die Inspiration möge ich auf dem Förderband finden, heute aber wirklich, am Nachmittag geht’s in den Prater, denn zwei Gutscheine, die Weihnachtsgeschenke für David und Julian, werden eingelöst: indoor sky diving. Naja, und weil wir dann schon in der Nähe sind, wird sich wohl auch ein Budweiser, zwar nicht im Schweizerhaus, aber immerhin in der benachbarten Luftburg ausgehen. Vielleicht wird dann die Abendpost, wenn man so will, etwas Surreales …

Dir wünsche ich inzwischen einen netten Tag, melde dich wieder einmal,
Bussi,
Wolfgang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.