Morgenpost vom 27. Dezember 2016

Wolfgang Rauscher                                          Heute 9:32
An: Christa Ransmayr
Re: Morgenpost

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Guten Morgen!

Portrait of an Indian in traditional costume wearing eagle feathers, coyote fur and beads

Jetzt ist ja schon einige Zeit vergangen seit unseren letzten Lebenszeichen! Ich hoffe, du hast die vergangenen Tage angenehm verbracht, vor allem, dass ihr es euch gut gehen habt lassen und dass alles friedlich war. Ich kann nicht klagen. Irgendwie scheint es zu meiner persönlichen Weihnachtstradition zu gehören, dass ich den 24. Dezember dazu nutze, diesem dem Verpacken der vorbereiteten Geschenke zu widmen und, was viel wichtiger ist, auch dem Verfassen je einer Weihnachtsgeschichte für die zu Beschenkenden, passend zu deren jeweiligen Geschenken. Da ist dann der Tag auch angefüllt, denn hier das Richtige mit auch etwas Anspruch zu finden, das ist schon eine Herausforderung!

Für Dagmar habe ich ein Hundkekskochbuch gefunden, was auch bereits eine Aufforderung für nach sich zog, nächstes Jahr bei Sandras Weihnachtsmarkt mit einer Kollektion der schmackhaftesten Kekse präsent zu sein. So weit habe ich noch nie vorausgeplant 🙂 David erhielt einen Golddukaten mit moralischen Zeilen, die sogar, vermute ich aus seinen Reaktionen, spontan erste Früchte trugen. Nun, ob Früchte oder Früchtchen daraus erwachsen, das wird wohl erst die Zukunft weisen … Rosi bekam eine Schatztruhe mit einem Dackelporträt am Deckel geschenkt, aus der Wildschweinleckerlis zum Vorschein kamen und ich selbst wurde mit einigen Bauteilen für elegante Schuhe bedacht, Gutscheine für den Humanic also, die in Summe ein Paar von der eleganten Sorte ergeben.
Nachdem die letzten Wochen getragen waren von Zank und Hader der Kontrahenten, brachte ihnen der Weihnachts-Manitu auch eine Friedenspfeife mit weisen Worten von Kahler Grauer Wolf, der die beiden  zu mehr Friedfertigkeit und liebevollem Umgang miteinander gemahnte. Zum Zeichen seiner Zuversicht ließ er den beiden via Christkind auch zwei Karten für Toni Mörwalds Palazzo zukommen, damit sie die neue Harmonie demnächst gleich verkosten können.
Alles in allem also ein gelungener Weihnachtsabend, der auch um ein Abenteuer bereichert wurde, als das Abendessen auf dem Plan stand. Doch wenn du schon dazugekommen bist, die Geschichte Das Weihnachtsmenü zu lesen, bist du mittlerweile  bestens informiert.

Für heute muss ich  Schluss machen, denn ein zwar stressfreies Erledigungspensum aber doch wartet auch mich: sporteln, die Zutaten für das Sri Lanka Huhn, das David und ich dann gemeinsam zubereiten, wollen in Angriff genommen werden, genauso wie die Vorbereitung auf meinen neuen Kunden, da muss ich mich heftig einlesen. Und schließlich stapeln sich mittlerweile auf dem Evidenzregal schon sechs Bücher, die ich demnächst gerne lesen will.

Melde dich, wenn du Zeit hast!
Busserl,
Wolfgang


Wolfgang Rauscher
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