Der Fischer und das Meer

Heute ließen wir uns von den photographischen, surrealistisch anmutenden Arbeiten von Jerry N. Uelsmann inspirieren. Er gilt als einer der Vorreiter der Fotomontage in den USA und wurde durch seine Kompositionen bekannt, die auf der Grundlage eigener Negative mit Hilfe von Mehrfachbelichtungen in der Dunkelkammer entstanden, lange bevor dies mit digitaler Bildbearbeitung möglich war. „Der Fischer und das Meer“ weiterlesen

Mädels, der Frühling ist da!

Das war jetzt ein bisschen kompliziert: Denn es war ein Frühlingsgedicht, inspiriert durch jemanden anderen, mit eigenen Worten zu gestalten. Gut. Aber auf der Suche nach Inspiration fand ich das (bitte nachlesen,anscheinend  extra für alte Leute geschrieben) und ich dachte spontan, dass es das wohl nicht sein könne und fand bald ein Gedicht, besser, einen Song von jemanden, der mittlerweile auch älter wird. Kann man sich hier durchlesen und vor allem anhören.
Ich habe auch eine Meinung zum Frühling und hoffe, ihr könnt euch dabei gut unterhalten. „Mädels, der Frühling ist da!“ weiterlesen

Monster AG

Heute wurden in der Schreibstunde Verben gesammelt: Aus diesen bestimmte, indem sie diese willkürlich aneinanderreihte, Silvia sozusagen den Plot einer Geschichte, die es galt, zu entwickeln: Es waren „singen, öffnen, erfahren, loslassen, durchschauen, angreifen“, welche in dieser Reihenfolge in die Geschichte eingebaut werden sollten. „Monster AG“ weiterlesen

Herzliebes Fräulein

Jetzt wird’s ernst: Unsere Aufgabe bestand darin, aus einem „klassischen“ Gedicht etwas Neues zu basteln. Ich habe, wenn schon, denn schon, Walther von der Vogelweide gewählt (noch klassischer geht’s ja nicht, oder?) und dem „Herzeliebez Frouwelin“ versucht, neues Leben einzuhauchen.
Wer es gerne mittelhochdeutsch hat, der/die klicke hier, wer es ein wenig neudeutscher hätte, dann besser hier. „Herzliebes Fräulein“ weiterlesen

Damenbesuch im Pfeilheim

Am 16. März 1969 demonstrierten Studenten und vor allem Studentinnen im Pfeilheim im 8. Wiener Gemeindebezirk, in der Pfeilgasse, für die Erlaubnis, Damenbesuche ebendort empfangen zu dürfen. Das war bis dato verboten. Was folgte (ich war dabei), waren legendäre Parties, die es hoffentlich nach wie vor noch heute gibt. „Damenbesuch im Pfeilheim“ weiterlesen

Sebastian

Ich liebe das Frühstück am Sonntag mit meiner Familie. Meiner Frau, Christine, die mir, dem IT-Mann, der es mittlerweile geschafft hat, bis ganz nach obern aufzusteigen, verdanke ich viel. Sie hatte damals zwar ihr Kunststudium noch beendet, aber schon den ersten Job als Kuratorin wollte sie dann nicht annehmen. Mir zuliebe, wie sie sagte, obwohl ihr von allen Seiten eingeräumt wurde, dass sie ihren Weg schon machen würde, denn neben ihrer hervorragenden Ausbildung stand vor allem das Quäntchen G’spür und die Einschätzung für ihr übertragende Aufgaben im Zentrum ihrer Qualitäten. „Sebastian“ weiterlesen

Vom Bild ins Wort

Unter diesem Motto stand unlängst unsere wöchentliche Schreibstunde. Silvia, unsere Oberschreiberin sozusagen, fasste das in noch gescheitere Worte, nämlich „Transfer & subjektiv gestaltende Interpretation, Replik & Reaktion“. Auf deutsch: du schaust dir ein Bild an, lässt es auf dich wirken und schreibst dann, was dir dazu einfällt.
Wir durften uns Fernand Léger (1881-1955) und seinem Gemälde „Die Brücke“ widmen, und ich erinnerte mich dabei spontan an einen Wandertag mit Michaela, die Inkarnation der Missachtung von Wegweisern … „Vom Bild ins Wort“ weiterlesen

Eine Ode an Sandra und Andi

Heute habe ich wieder meine wöchentliche Schreibstunde besucht. Diesmal mussten wir auf die Schnelle ein Dramolett verfassen, also ein Mini-Theaterstück, mit zwei bis drei Charakteren, einer kurzen, knackigen am besten dramatischen Handlung und einem ebensolchen Ende. Was lag näher, als die Ereignisse der letzten Tage aufzuarbeiten und den beiden zu Füßen zu legen? „Eine Ode an Sandra und Andi“ weiterlesen

Mein erstes Dada-Gedicht

Wolfi auf dem Weg zum Poeten: auch in dieser Woche hatten wir uns der Aufgabe zu stellen, es den großen Dichtern der Literaturgeschichte nachzutun. Anlässlich des Faschingsdienstags standen die kreativen Anstrengungen im Zeichen der Dadaisten. Hier findet der geneigte Leser wohl den ersten Versuch in der Literaturgeschichte, ein Gedicht im Sinne der Erfinder zu verfassen – und zwar ohne den vorherigen Konsum verbotener Essenzen: „Mein erstes Dada-Gedicht“ weiterlesen

Die Leiden des überwutzelten W.

Heute ist es soweit. Mein monatelanger Wegbegleiter wird sich morgen von mir fürs erste einmal verabschieden und möge bei der Gelegenheit auch etwas Einblick in das mich ebenfalls seit  Jahrzehnten begleitende Phänomen der gelebten Prokrastination geben. Sein Name ist Gerhard Rühm, ja der berühmte, und der Anlass unserer gemeinsamen Wanderschaft: Das Verfassen der Subventionsansuchen für dessen geplante aus drei CDs und einem aufwändigem Booklet bestehende CD-Box. „Die Leiden des überwutzelten W.“ weiterlesen