Café Altenberg

Vorhin genehmigte ich mir nach einem fleißigen Arbeitstag ein Fluchtachterl in der gegenüberliegenden Einfahrt. Dort traf ich die Dolores, Inhabern und Betreiberin des Café Altenberg, eines ziemlich neuen Etablissements des guten Geschmacks im Karmelitergrätz’l, der ich schon lange eine kurze Geschichte widmen wollte. Nicht ihr direkt, aber über das Lokal ein paar Worte zu verlieren, drängt sich gradezu auf, denn sie versprüht eine seltene kulinarische und gastronomische Phantasie.

Mit dem Namen Peter Altenberg verbindet man das Goldene Zeitalter die Wiener Kaffeehauskultur, die für Bohemiens, ihre unvergessenen Literaten, revolutionäre Zirkel und legendäre Tarockrunden weit über die Grenzen der Stadt Berühmtheit erlangt hat und schließlich auch in die Geschichte eingegangen ist. Der Preis für eine, stets mit einem Glas Wasser servierten Kaffee, war die Tagesmiete und das Ticket für einen Tag in eine ideenschwangere Welt, dort wo sich auch historische Ereignisse diskutiert werden sollten, diese nachhaltig zu verändern.
Das Café Altenberg im Karmelitergrätz’l, einem der angesagtesten Viertel Wiens, folgt zwar dem Geist ihres Namensgebers, findet aber neben dem Soul- und Brainfood aber überzeugende Ideen, diese auch kulinarisch und mit viel Phantasie zu unterstützen.
So überzeugen Küche und vor allem der Keller durch inspirierende Nahrung jeder noch so hitzigen Diskussion, in angenehmen Ambiente oder Open Air im Schanigarten, gleich beim Markt,  von März bis in den November hinein.

Café Altenberg: http://www.altenberg.wien

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