Blütezeit und Lesezeit

Wie jedes Jahr ist eine Kultur- und Unterhaltungssaison ohne Bela und seinen Freundinnen und Freunden in Niederösterreich kaum vorstellbar. Zu sehr sind sie als Bewahrer der Bühnenkunst des 20. Jhdts. aus der Szene nicht wegzudenken. Heuer haben sich somit wieder eine Reihe von gefeierten Schauspielerinnen, Schauspielern und Musikern zusammengefunden, um den Dichtern und Komponisten ihre Referenz zu erweisen.

Die Wehrkirche St. Michael steht in diesem Jahr auch ein wenig im Mittelpunkt deren Schaffens, findet sich doch dort in den nächsten Monaten die Creme de la Creme unserer Bühnen zusammen, um ihr Publikum mit literarisch Köstlichem zu verwöhnen. So freuen sich in der Blütezeit, also im Frühling, etwa Werner Schneyder auf einen Abend, an dem er Blüten aus eigener Feder zum besten gibt, sowie Katharina Straßer, die literarisch mit Wilhelm Busch und Joseph Roth flirtet. Mercedes Echerer widmet sich Ödön von Horváth, und das erste Halbjahr beschließt literarisch Florian Scheuba, dessen Texte nun auch schon beinahe eine Generation von Liebhabern der scharfen Feder begeistern. Man darf sich jedenfalls darauf freuen und auf eine spannende Lesezeit im Herbst. Dann setzt Wolf Bachofner, der seinen Abend Thomas Bernhard widmet, den literarischen Reigen fort, sowie Stephan Paryla-Raki, der die Wehrkirche St. Michael in ein literarisches Kaffeehaus verwandelt. Lilian Klebow legt sich keine Grenzen auf und bindet sozusagen ein Bouquet aus ihrer großen Bibliothek, während Michael Maertens einen Abstecher vom Burgtheater macht und mit der scharfen Klinge Georg Kreislers fechten wird.
Begleitet werden sie von Bela und seinen klingenden Freunden, die mit ihrer Musik diese literarischen Abende mit virtuoser Musikerprominenz adeln.

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