5. Mai: Tag der Inklusion

So wie in den letzten Jahren Fachausdrücke für eine gemeinsames Leben geprägt wurden, gehört auch dieser dazu. Doch viele denken bei „Design für alle“ oder „Barrierefreiheit“ in erster Linie an Menschen mit Behinderung und vergessen dabei, dass man in Verwendung dieser Begriffe damit sogleich ein ausschließendes Argument im Zusammenleben zum Ausdruck bringt.

Dabei sind wir doch alle, die diese Begriffe angehen, verschieden von unseren Nachbarinnen und Nachbarn, es eint uns ausschließlich das Bewusstsein, miteinander, gemeinsam und im Verständnis der Bedürfnisse unserer Mitmenschen ein qualitätsvolles Leben zu genießen. freiraum-europa hat das vor mehr als einem Jahrzehnt erkannt und den Gedanken der Inklusion daher ins Zentrum seines Wirkens gestellt. Sei es durch Hilfsprojekte für Menschen, denen dieser Komfort sonst verwehrt bliebe, sei es durch unsere umfangreiche Beratertätigkeit, wenn es darum geht, bauliche Einrichtungen bequemer zu gestalten, ja, für die Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, aber auch für Eltern mit Kinderwagen, vorübergehende Gipshaxenträger und schließlich Sportler, wenn sie ihr Fahrrad lieber die Rampe hochschieben anstatt beschwerlich über unbequeme Treppen zu schleppen.
Festtage sind dazu da,  um begangen zu werden und sich an ein zumeist würdiges Jubiläum zu erinnern. Der 5. Mai, Tag der Inklusion, ist ein solcher. Nutzen wir etwa die erwähnte Rampe zu einem Abflug, der uns alle eint, inkludiert und in einem gemeinsamen Lebensdesign für uns alle!

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